8:00 Uhr – Beichte, 8:30 Uhr – Stundengebet mit anschließender Göttlicher Liturgie
Welche Arten von Wassersegnungen gibt es?
Bei einer Wassersegnung wird das Wasser gesegnet. Wassersegnungen gibt es in verschiedenen Formen. Die Hagiasma beispielsweise ist der Ritus der Großen Wassersegnung, der am Fest der Erscheinung des Herrn stattfindet. Das Wasser dieser Segnung wird das ganze Jahr über bis zum nächsten Fest aufbewahrt. Es gibt aber auch eine Kleinere Wassersegnung, die nach Absprache mit dem Pfarrer an jedem beliebigen Tag abgehalten werden kann.
Wie läuft eine Wassersegnung ab?
Für die Wassersegnung wird ein Tisch in die Mitte der Kirche gebracht. Darauf stehen eine große Schale mit Wasser, das Evangelium und das Kruzifix. Der Text der Wassersegnung wird aus speziellen Gebetbüchern vorgelesen. Der Priester spricht die Ektinya – ein Bittgebet, das den Zweck dieser Zeremonie erläutert. Die Segnung des Wassers wird oft der Allerheiligsten Gottesgebärerin (vor ihren Ikonen des Unerschöpflichen Kelches, der Allzariza, der Kasaner Ikone und der Wladimirer Ikone), dem heiligen Nikolaus dem Wundertäter, der heiligen Matrona von Moskau und der heiligen Xenia von Petersburg gewidmet. Der Ritus beinhaltet Lesungen aus Gebetslisten, die von Gemeindemitgliedern eingereicht wurden, und kann variieren. Wird beispielsweise ein Akathistos gelesen, dauert der Gottesdienst länger.